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The Ultimate Wave 3D - mit Kartenverlosung

Perfekter Image-Film

Was passt besser zu diesem Sommer als ein Surfer-Film? „The Ultimate Wave“ trifft dieses Optimum und zeigt noch dazu perfekte Bilder von riesigen Wellen, tollen Surfern und tanzenden Eingeborenen. Hier werden keine geringeren gezeigt als der langjährige Surfweltmeister Kelly Slater und die Surf-Legende Raimana Van Bastolaer. In ihren Köpfen ist nichts anderes als die Welle und das Board. Auch ihre Kinder sind von diesem Virus infiziert und sehen das Meer als festen Bestandteil ihrer Familie.


Regie: Stephen Low
Darsteller: Kelly Slater, Raimana van Bastolaer 
Land: U.S.A.
Kinostart: 26.08.2010


Der berühmte Surfspot Teahupoo auf Tahiti ist der Mount Everest der Surfer. Hier können nur die Besten mithalten und wenn die Wellen auf das flache Meer donnern so geht es für einige sogar tödlich aus. Faszination und Gefahr liegen eng zusammen und mit jedem Surf-Gang bei hohen Wellen wechseln sich die mulmigen und die euphorischen Gefühle im Sekundentakt. Kein Wunder also, dass Kelly Slater schon oft diesen Ort besucht hat und hier seine seelische Heimat gefunden hat.



Es ist fantastisch, wenn man sieht welche Wellen er meistert und man merkt, dass es selbst ihm nicht leicht fällt diese zu bezwingen. Dabei wirkt der Strand in ruhigen Zeiten so traumhaft friedliche, dass man sich fühlt wie in der blauen Lagune. Atemberaubend sind die Luftaufnahmen und es wirkt so idyllisch, dass man gar nicht weiß, ob es Wirklichkeit ist oder ein Traum. Das ist aber auch schon das Problem des Films. Alles wirkt zu schön und somit ein wenig gemacht. Alle verstehen sich blendend und sind schön. Die Eingeborenen sind perfekt gebaut und tanzen hervorragend. Da sitzen dann die braven Surfer wie Touristen und trinken natürlich auch keinen Tropfen Alkohol. Den ganzen Tag verbringen sie in der Natur und in den Wartezeiten machen sie tolle Spiele. Wie schön, nur leider wirkt es nicht echt.



Der Grund mag an den vielen Sponsoren des Films liegen: Quicksilver, Suzuki und Tahiti Tourismus. Sie waren sicher mehr an schönen Bildern als ein einer Dokumentation interessiert. In den Werbeprospekten der Reiseveranstalter sind ja auch nur schöne Bilder und nicht die betrunkenen All-Inclusive-Touristen zu sehen. Schade, aber so ist es eben. Für die Hochglanzbilder haben sie sich aber mal so richtig ins Zeug gelegt. Ein riesiges Kamerateam mit einer hochkarätigen Ausrüstung hat das Wasser belebt und jeden tollkühnen Ritt von Kelly Slater perfekt geschossen. In einigen Szenen sieht man, wieviele es sind und was sie riskieren um diesen Film zu machen.



Es wäre vermutlich ein spannendes Thema gewesen, wenn man die Kameraleute bei ihrer Arbeit und bei ihren Gefahren gefilmt hätte. Aber der Ansatz hätte den Sponsoren vermutlich nicht ganz in den Kram gepasst. So ist der Film eben was er ist. Ein Imagefilm mit herausragenden Szenen und schönen Menschen, die alle alle ganz brav sind. So sind Surfer eben.

 

Kartenverlosung:

Wir verlosen unter unseren Online-Lesern 3*2 Freikarten für "The Ulitmate Wave 3D"

Bitte schickt die Antwort auf die folgende Frage bis zum 01.08.2010 an hotcritics@web.de und vergesst nicht Eure Postanschrift mit anzugeben:

Nennt uns den Sponsor von "The Ulitmate Wave 3D" der eine Welle als Logo besitzt.

 

 

 




 

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verfasst am 20.07.2010 von Tom Trentinaglia


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