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Predators Jäger als Wild
Die Predator-Serie geht wieder in eine neue Runde. Nachdem zuletzt in gar arg dunklen Gefilden gefischt wurde gilt es nun den Plot wieder zu steigern. Dafür ist wohl niemand besser geeignet als der alte Tarantino-Kumpel Robert Rodriguez. Ob der aber mit seinem Regisseur Nimrod Antal neben den perfekt inszenierten Horrorszenen auch noch eine richtige Geschichte erzählen kann zeigt sich in „Predators“
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Regie: Nimrod Antal / Robert Rodriguez Darsteller: ADRIEN BRODY, TOPHER GRACE, ALICE BRAGA, WALTON GOGGINS und LAURENCE FISHBURNE Land: USA Kinostart: 08.07.2010
Predator heißt Raubtier. Dabei ist aber in diesem Film nicht die Rasse sondern die unterschiedlichen Arten von Kriegern gemeint. Die Predators fliegen sich nämlich etliche ebenbürtige Krieger auf ihren Heimatplaneten ein um mit ihnen zu üben: Jakuza, Sträflinge, Söldner, Freiheitskämpfer, Sadisten usw. Aber diese menschlichen Krieger müssen bald erkennen, dass sie hier definitiv nicht die Alphatiere sind. Kopflos reagieren sie auf die Attacken der Aliens, wobei sie bald feststellen, dass eigentlich sie selbst die Aliens sind.

Faszinierend an diesem Film sind zweifellos die Charaktere und ihre Struktur. Jeder einzelne könnte die Hauptperson in einem eigenen Film sein und es ist gelungen keinen in die zweite Reihe zu stellen. Jeder kämpft für sich auf seine Art und so ergibt sie zwangsweise ein optimales Team, obwohl sie per se nicht teamorientiert sind. Die absolut überzeugenden Schauspieler werden hier lediglich von Adrien Brody überragt. Er trägt den Film, gibt die Impulse und jeder Satz passt.

Die Enttäuschung, Verzweiflung und Entschlossenheit kommt so überzeugend, dass man auch die ansonsten irrealen Predators selbst als real nimmt. Es ist eine funktionierende Story, in der die Predators mitspielen, aber nicht der alleinige Inhalt sind. Sie sind der zentrale Mittelpunkt, aber nicht die Hauptfigur. Zusätzlich hat es Rodriguez noch geschafft eine Action-Taugliche Liebesbeziehung einzubinden, die natürlich ohne Kussszene auskommt. Knutschen darf man in den Predators – Filmen nämlich nur mit den Alien selbst und wer will das schon.

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